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Paul Drude

Paul Karl Ludwig Drude (1863-1906), der Namensgeber unseres Instituts, war ein hochgeachteter deutscher Physiker, der mit seiner Forschung Pionierarbeit auf dem Gebiet der optischen Absorption und elektrischen Leitfähigkeit leistete, sowie die optischen mit den elektrischen und thermischen Eigenschaften von Festkörpern verband. Der Fachwelt ist er heute hauptsächlich für seine Elektronentheorie der Metalle bekannt.

 

Aufgrund seiner herausragenden Forschungsleistungen wurde er 1905 zum Direktor des Physikalischen Institutes der Universität Berlin berufen. Für mehrere Jahre war er Herausgeber der ‚Annalen der Physik‘. Sein bekanntes Lehrbuch der Optik wurde 1902 ins Englische übersetzt.

 

2013 jährte sich der 150. Geburtstag Paul Drudes, einer der Wegbereiter der Physik des 20. Jahrhunderts.

 

Eine Auswahl der wichtigsten Veröffentlichungen von Paul Drude:

  • "Bestimmung der optischer Constanten der Metalle", Annalen der Physik und Chemie (Wiedemanns Annalen) 39, 481-554 (1890)

  • "Physik des Äthers auf elektromagnetischer Grundlage" (Verlag F. Enke, Stuttgart, 1894)

  • "Winkelmanns Handbuch der Physik", Bd. II, Teil 1, Optik (1894)

  • "Zur Elektronentheorie der Metalle", I. Teil, II. Teil, und Berichtigung, Annalen der Physik 1, 556-613 (1900); ibid 3, 369-402 (1900); ibid 7, 687-692 (1902)

  • "Optische Eigenschaften und Elektronentheorie", I. und II. Teil, Annalen der Physik 14, 667-725, 936-961 (1904)

  • "Lehrbuch der Optik", 1. Auflage (S. Hirzel, Leipzig, 1900)